2. Pfarrwallfahrt der Pfarre Mödling St.Othmar

Vom 30. April bis 3. Mai 2003 von Heiligenkreuz nach Mariazell

Gedanken | Der rote Faden | Unser Weg | Teilnehmer


Wie schon im letzten Jahr machten sich 23 Erwachsene aber auch 14 Jugendliche von Heiligenkreuz aus auf den Pilgerweg nach Mariazell.

Kaplan Peter Schipka wurde kurz vor der Wallfahrt krank, sodass die Jugendlichen, die er begleiten wollte, den ganzen Weg gemeinsam mit den Erwachsenen mitgingen, jedoch im Heu und Matratzenlager übernachteten.
Dies war ein ungeplantes Experiment, das aber gut funktionierte.

Bärbl Metz


 



Edith's Gedanken zu dieser Wallfahrt -
ausgesprochen am Ende des Wortgottesdienstes in der Michaelskapelle

Gnadenmutter MariazellIch bewundere euch grenzenlos und gratuliere, dass ihr es geschafft habt. Ihr seid sehr tüchtig! Ich habe es leider nicht vollständig geschafft, meine Gelenke haben mich in meine Schranken gewiesen, haben mir Grenzen gesetzt. Ich hoffe, ich kann es demütig annehmen und mich nicht wochenlang darüber ärgern und auf mich grantig sein.
Wir haben die letzten Tage täglich beim Morgenlob und beim Abendgebet den lieben Gott gepriesen und ihm gedankt für die herrlichen grünen Wiesen, die Scharen an Dotterblumen, für die blühenden Bäume neben den verschiedenen jungen Grünschattierungen und die klaren Bächlein, an denen wir vorbeigewandert sind. Wir haben wirklich traumhafte Wegabschnitte durchwandert.
Jetzt aber ist es an der Zeit - und ich glaube im Namen Aller zu sprechen - unseren allerherzlichsten Dank der Bärbel und dem Gerhard auszusprechen, die alles organisiert und vorbereitet haben; es hat alles ganz wunderbar geklappt, es gab keine Aufregungen und keinen Streit bei der Quartieraufteilung und wir wissen, wie viel Mühe und Arbeit dahintersteht.
Herzlichen Dank auch an die tüchtigen Gepäcktransporteure. Das war sicher eine sehr mühevolle Schwerarbeit, die vielen schweren Taschen und Packerln "Auto raus und Auto rein" zu schleppen und das drei Tage hintereinander! Sie können im Moment unseren Dank nicht entgegennehmen, aber ich hoffe, er wird weitergeleitet.
Ein ganz besonderes Danke auch unseren Routenführern, die uns mit so viel Sicherheit ans Ziel geführt haben. Das waren Sepp, Hans, Wolfgang, Andreas. Ich habe mich sehr sicher und wohl gefühlt unter ihrem Geleit. Ich bin wie ein Schaf hinterher gelaufen, und wenn mich heute jemand von Heiligenkreuz mit einer noch so guten Wanderkarte nach Mariazell schickt, würde ich da nie ankommen.
Noch etwas muss da erwähnt werden: sie haben sehr liebevoll und mit viel Geduld auf ihre Schäfchen geachtet. Ich habe sicher oft zu den letzten Schnaufern in der Gruppe gehört und es war immer jemand hinter mir, der mit viel Geduld darauf geachtet hat, dass ich nicht verloren gehe.
Bei den Fürbitten wurde schon das wunderbare Gemeinschaftserlebnis erwähnt, ich möchte es nicht missen. Und danke, dass ihr alle ein kleines Stück meines Lebensweges mit mir gegangen seid, nämlich die letzten drei Tage.
DANKE
Edith Diwoky, Mariazell am 03.05.2003




Der rote Faden über alle Tage der Wallfahrt 2003

Wie kann ich Gott wahrnehmen?

"Bevor ich nicht weiß, ob es Gott überhaupt gibt, wie soll ich da an ihn glauben?

Bei einer Rolltreppe steht eine alte Frau und glaubt nicht, dass sich diese in Bewegung setzen wird, wenn sie draufsteigt.
Erst wie sie den Fuß auf die Rolltreppe setzt, erfährt sie, dass es jetzt nach oben geht.
Mit Gott ist es genau so. Solange man auf den Beweis wartet, ehe man glaubt, passiert gar nichts.

Andacht bei Heiligenkreuz
Am Beginn des Weges bei Heiligenkreuz


Bach mit Dotterblumen
Unterwegs beim Peilstein vorbei

Die Herrlichkeit Gottes - sichtbar in seiner Schöpfung

Lobe den Herrn, meine Seele
Herr, mein Gott, wie groß bis du!
Du bis mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern, sie eilen zwischen den Bergen dahin.

Text der Abendandacht am 1. Tag,
vorbereitet von Fred

Bibelstelle: Weish 13, 1-5



Schwieriger Weg

Manches Wegstück ist schwierig zu gehen. Entweder ist der Weg steil, steinig oder der Gehende bereits müde.
Im alltäglichen Leben ist dies nicht anders. Aber die schweren, die schwierigsten Wege führen oft weiter. Auch im Alten Testament hat Elija keine Kraft mehr auf dem Weg. Er ist in eine Sackgasse geraten.

Text der Morgenandacht am 2. Tag,
vorbereitet von Heidi_K & Gerhard

Bibelstelle: 1 Kön 19, 3-10

Heidi, Hansi & Bärbl
Schwieriger Weg aufs Kieneck hinauf


Kapelle am Unterberg
Am Unterberg

Auf Gott hören

Elija konnte Gott nicht im Sturm, nicht im Erdbeben und nicht im Feuer wahrnehmen. Erst im sanften, leisen Säuseln hörte er Gott.
Auch wir müssen gut hinhören, um Gott wahrzunehmen.

Abendandacht am 2. Tag

Bibelstellen:
1 Kön 19, 11-13 und Mk 7, 32-35

 



Der Herr behütet dich

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er lässt deinen Fuß nicht wanken: Er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; er steht dir zur Seite.

Text der Morgenandacht am 3. Tag,
vorbereitet von Maria & Wolfgang

Bibelstelle: Lk 24, 13-35

Nur einStein?
Stein am Wegesrand bei Kalter Kuchl


Blühender Baum mit Marterl
Eines der circa 150 Marterln am Weg

Im Ringen mit Gott - Gott begegnen

"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"
Auch wir fragen uns das oft.

Abendandacht am 3. Tag

Bibelstellen:
Mk 15, 34 und Gen 32, 23-33



Du findest den Weg nur, wenn du dich auf den Weg machst!

"Hier sitze ich neben dir", sagte Gott zu seinem eifrigen Anhänger, "und du zerbrichst dir den Kopf weiter über mich, bemühst deine Zunge, um über mich zu reden, und Bücher, um mich zu lesen. Wann wirst du endlich still und spürst mich?"

Text der Morgenandacht am 4. Tag,
vorbereitet von Birgit & Georg

Bibelstelle: Joh 14, 1-14

Gatter am Gscheid
Am Gscheid


Spontane Vorbereitung
Bärbl und Wolfgang
bereiten den Wortgottesdienst vor

Habe ich Gott wahrnehmen können?

Wo ist mir Gott in den vergangenen Tagen besonders nahe gewesen?

Zum Abschluss, beim Wortgottesdienst in der Michaelskapelle, hielten wir Rückschau, wie wir Gott wahrnehmen konnten.
Wir blickten aber auch in die Zukunft.

Bibelstellen:
Ex 33, 18-23 und Lk 24, 28-35

Roter Faden der Wallfahrt 2003
von Bärbl Metz & Peter Schipka

Fotos & Zusammenstellung Gerhard Metz





Unser Weg 2003

Gesamtlänge ca. 96 km
Aufstieg ca. 2500 Höhenmeter

1. TagMi. 30.4., Weglänge ca. 20 km
13:20Heiligenkreuz
 Andacht oberhalb Heiligenkreuz
 Mayerling
14:55Maria Raisenmarkt
15:50Holzschlag
17:40Taßhof
 Abendandacht vor Rehgras
 Rehgras
19:40

Furth an der Triesting

Wetter:bedeckt, schwül, etwas Sonne

2. TagDo. 1.5., Weglänge ca. 22 km
07:45Furth an der Triesting
 Morgenandacht Furthergraben
 Staffbrücke
 Staffgraben
09:30Kreuz vor Aufstieg
 Weißriegel
10:45Kieneck, Hütteneröffnung
14:00Unterberg Gipfel
sehr gute Fernsicht: Anninger, Neusiedler See, Schneeberg, Rax, Schneealpe, Gippel, Göller, Türnitzer Höger, Reisalpe, Ötscher, Dürrenstein, Hochkar
14:15Unterberg Haus
 Brunntaler Höhe
 Leitermauern
 Andacht vor Campingplatz
17:30Furtnerhof
Wetter:bewölkt, zunehmend sonnig, zeitw. kalter Wind

3. TagFr. 2.5., Weglänge ca. 25 km
08:30Furtnerhof
 Tümpfl
09:00Morgenandacht am Sattel
 Raingraben
 Rohr im Gebirge
 Weberbauer
 Kalte Kuchl
 Werasöder Wiesen
 Finstergrund Graben
 Mittagsrast an der Dürren Schwarza
 Hochreit
16:30Seebach, Andacht
17:45St. Aegyd am Neuwald (Zentrum)
18:40Rotenbach/Maxbauer
Wetter:am Morgen wolkenlos, zunehmend bewölkt, am Abend Regen

4. TagSa. 3.5., Weglänge ca. 29 km
07:00St. Aegyd am Neuwald
 Unrechttraisen
 Morgenandacht beim Wegscheider
09:20Kernhofer Gscheid
 Walster
11:10Wuchtlwirtin (Rast bis 12:15)
 Hubertussee
12:40Bruder Klaus Kirche
14:30Hohlenstein
15:15Stehralm
15:40Basilika Mariazell
17:00Wortgottesdienst in der Michaelskapelle
18:30Rückfahrt mit Bus, Ankunft 20:30
Wetter:Regen, kalt, nachm. Sonne

Erwachsene und Jugendliche auf der Wallfahrt 2003

Edith Diwoky   
Hans Diwoky   
Maria Gebhart   
Heidi Kolomaznik   
Roger Maschl   
Bärbl Metz   
Gerhard Metz   
Theresa Metz   
Fred Moser   
Sepp Müller
Alois Pessenlehner   
Annemarie Pessenlehner   
Renate Platzer   
Georg Pohl   
Ulrike Pohl   
Edda Rihs   
Hans Rihs   
Vlasta Schantl   
Birgit Siman   
Johannes Thomas
Vera Thomas   
Maria Wess   
Wolfgang Wess   
Heidi Wimmer   
 
 
 
 
 
 


Manuel Breitler   
Ivan Dukic   
Thomas Feilmayr   
Katarina Garibovic   
Florian Gebhart   
Katharina Gebhart   
Julia Macinkovic   
Natalie Martens   
Benjamin Metz   
Veronika Müller
Andreas Prischl   
Lukas Thomas   
Sebastian Wallner   
Lukas Zöchling   
 
 
 
 
 
 


Danke an die Begleitfahrer

Alexandra Klein
Tobias Metz
Elisabeth Müller



Mödlinger Wallfahrer vor dem Furtnerhof




aktualisiert am 08-Mai-2017
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